Schmerzbehandlung

Schmerzbehandlung: Wird die körperliche Aktivität eingeschränkt, lassen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit nach.

Kein Titel

Wer Schmerzen hat, schont sich – das ist nur zu verständlich. Eine vernünftige Lösung ist das jedoch nicht: Wird die körperliche Aktivität eingeschränkt, lassen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit nach. Wer sich wegen seiner quälenden Kreuzschmerzen vom gesellschaftlichen Leben zurückzieht und in sein Schneckenhäuschen kriecht, fühlt sich in seiner Lebensqualität beeinträchtigt. Das wiederum verstärkt die Schmerzen – ein Teufelskreis entsteht.

Die beste Vorbeugung gegen Schmerzen im Bewegungsapparat ist Bewegung. Wir sollten uns daher angewöhnen, die Gelenke nicht einrosten zu lassen und den Rücken durch Gymnastik zu kräftigen

Sitzen beansprucht die Wirbelsäule und die Rückenmuskeln stärker als Stehen oder Gehen. An modernen Bildschirmarbeits-

plätzen wird bis zu 85 Prozent der täglichen Arbeitszeit gesessen. Die klassische Empfehlung für das richtige Sitzen lautet:

Aufrechte Position, das Becken leicht nach vorne gekippt, die Oberschenkel geöffnet und leicht abgesenkt. Leider lässt sich diese Haltung meist nicht lange durchhalten. Man sollte jedoch auf aktives Sitzen achten: Die Position wechseln und zwischendurch immer wieder aufstehen.

 

Beim Stehen sollte man das einseitige Einknicken in der Taille vermeiden. Besser steht man gerade und locker auf beiden Beinen, dabei die Beine nicht durchgestreckt, sondern weich und elastisch.

 

Das Liegen selbst ist nicht problematisch, der Körper sucht sich schon automatisch auf einer nicht zu harten Unterlage die angenehmste Position. Wichtig ist das richtige Aufstehen: Zu schnelles Aufrichten kann dem Rücken schaden. Besser ist es, sich erst zur Seite zu drehen, Füße aus dem Bett zu hängen und dann erst langsam aus dem Bett zu steigen.

 

Beim Heben und Tragen ist zu beachten: Alles, was man trägt, sollte man so nah wie möglich am Körper halten. Falsch ist es, zum Heben den Oberkörper zu beugen. Besser ist es, beim Heben in die Hocke zu gehen. Einseitiges Tragen schwerer Lasten ist schlecht und schädlich. Wer Kinder trägt, sollte immer von einer auf die andere Seite wechseln. Beim Einkaufen sollte man die Lebensmittel statt in der Einkaufstasche lieber in einem Rucksack tragen.

 

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